Mittwoch, 4. Juli 2018, 19.30 Uhr, Gut Kump

Mozart `18

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W.A. Mozart: Sinfonie Nr. 7 D-Dur, KV 45
Klavierkonzert d-Moll, KV 466
Sinfonie Nr. 36, KV 425, „Linzer“

Matthias Kirschnereit, Klavier
Nordwestdeutsche Philharmonie
Frank Beermann, Leitung
 

Seine Geschichte ist die größte Erfolgsgeschichte der Musik – und auch eine Erfolgsgeschichte im KlassikSommer: Mozarts Werke bleiben bis heute ein erstaunliches Phänomen, seine Genialität, seine Produktivität einzigartig. Mit immer wieder neuen Mozart-Erfahrungen erfreut der KlassikSommer Besucher im Mozart-Zyklus auf Gut Kump. Vertrautes und selten Gehörtes, frühe und späte Werke – der Reichtum des Mozart-Schaffens ist fast unermesslich (23.000 bedruckte Notenblätter habe er hinterlassen, bilanzierte das Mozart-Fest Würzburg).

Frühes und Spätes bietet Frank Beermann auch 2018 auf: ­Nr. 7 ist das Werk eines elfjährigen Kindes. Etwas umge­arbeitet wird die Mini-Sinfonie später Ouvertüre zur Oper „La finta semplice“ und lässt schon Mozarts ganzes Talent für ­originelle, am Theater orientierte Musik hören.

Ein „reifes“ Konzert ist das Klavierkonzert d-Moll, Mozarts zwanzigstes und eines von zweien, die den dunklen Moll-Klang anschlagen. Mozart und die Reife – zu diesem Thema füllt die Mozart-Forschung Bände, verfassen Philosophen Abhandlungen. War ein so „lustiger närrischer aufgeräumter Mensch” (so charakterisierte ihn Vater Leopold) mit 30 Jahren reif? Seine Musik jedenfalls war es, wenn man „Reife“ gleichsetzt mit dem Zenit einer Entwicklung. Nr. 36 im Sinfonien-Werk entstand auf die Schnelle, als Mozart auf der Rückreise von Salzburg nach Wien Gast des Grafen Johann Joseph Anton Thun in Linz war und aufgefordert wurde, ein Konzert zu geben. „Weil ich keine einzige Simphonie bey mir habe, so schreibe ich über hals und kopf an einer Neuen, welche bis dahin fertig seyn muß“, berichtet er in einem Brief an seinen Vater. Ganze vier Tage hatte er dazu Zeit. Trotzdem ist seine C-Dur-Sinfonie, die später „Linzer“ hieß, ein Meisterwerk geworden, wohlüberlegt und mit Anklängen an Joseph Haydn.

 

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