Sonntag, 23. Juni 2019, 19.30 Uhr, Ev. Kirche in Berge

Händel-Glück

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Nils Wanderer, Countertenor
Bastian Uhlig., Cembalo
Tabea Hubert, Cello

Eigentlich ist er der Opern-König: 42 Opern schrieb Händel, prachtvoll und italienisch, voller Kraft, viele mit dem Zeug zum Superhit. „Ombra ma fu“ zum Beispiel, das schwärmerische Lied von König Xerxes für einen Baum. Oder das Kriegslied, das Cäsar im Schlafzimmer von Cleopatra schmettert. Und die Wahnsinnsarie des Prinzen Ariodante, nachdem sein Bruder ihm das Schwert entwand, mit dem er sich töten wollte. Thematisch oft an der Grenze zum Absurden, musikalisch immer das ganz große Glück.

So wie Händels Opern gerade wieder fröhliche Urständ feiern, kommt ein weiteres Relikt aus alten Zeiten wieder in Mode: der Countertenor. Ein Mann, der so hoch singt wie eine Frau, aber oft mehr Zauber in die Höhen legt. Nils Wanderer ist so einer. Noch ist er Student – im Masterstudiengang der Guildhall School of Music and Drama in London –  und doch schon ein Großer. In Weimar glänzte er am Deutschen Nationaltheater, in Italien zuletzt am Teatro Massimo Palermo. In Amsterdam singt er demnächst Vivaldi und bald in London Johann Adolph Hasse. Ein Wunderknabe.

Tickets 24,00 €│erm. 18,50 €

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Foto: Guido Werner


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