Sonntag, 22. Juli 2018, 19.30 Uhr, Konzertsaal St. Victor

Alliage-Quintett: Songs and Dances

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Daniel Gauthier, Sopran-Saxofon
Hayrapet Arakelyan, Alt-Saxofon
Simon Hanrath, Tenor-Saxofon
Sebastian Pottmeier, Bariton-Saxofon
Jang Eun Bae, Klavier

 

Werke von Henry Purcell, Aram Chatschaturjan, Gustav Holst,
Camille Saint-Saëns, Leonard Bernstein, Kurt Weill u. a.

 

Tanz setzt Inspiration in Bewegung um, ist eine der ältesten Kulturformen des Menschen. Tanzen kann eine heilige Handlung sein, ein volkstümliches Vergnügen, ein tiefempfundener, kunstvoller Ausdruck von Gefühlen, ein hemmungsloses Bacchanal, eine erotische Paarbeziehung, ein gesellschaftliches Ritual. In jedem Fall versetzt Tanzen in Bewegung, ist Tanz die rhythmische Verbildlichung von Musik.

Ganz unterschiedlich ist die „Tanzmusik“ von Purcell, Chatschaturjan, Saint-Saëns oder Bernstein, die das Alliage-Quintett im KlassikSommer dem rituellen Opfertanz von Strawinskys „Sacre du Printemps“ gegenüberstellt. Vier Saxofone und ein Klavier schreiten gemessen die Schrittfolgen der „Anticche Danze ed Arie“ von Ottorino Respighi ab oder wirbeln durch den zügellosen „Danse Bacchanale“ von Aram Chatschaturjan – kammermusikalisch besetzt zwar, aber mit der Tonwucht eines ganzen Orchesters!

Der Kanadier Daniel Gauthier erhielt 1997 die erste Professur für klassisches Saxofon in Deutschland und unterrichtet seit 2003 an der Hochschule für Musik in Köln. Mit ihm spielen einige der derzeit besten Solisten des klassischen Saxofons: Hayrapet Arakelyan, Altsaxofon, Simon Hanrath, Tenorsaxofon, und Sebastian Pottmeier, Baritonsaxofon. Die koreanische Pianistin Jang Eun Bae macht die Besetzung einmalig: Das Klavier sorgt für klangliche Orchesterfülle, über der die Saxofone strahlen. Dadurch tun sich ganz neue Klangräume auf, die Alliage für gekonnt arrangierte und perfekt auf das Ensemble abgestimmte Bearbeitungen bekannter (Orchester-)Werke nutzt.

Und immer verschmilzt der wandelbare Saxofon-Sound mit dem Klavier, wie es sich Gauthier und seine Musiker zur Auf­gabe gemacht haben – schließlich bedeutet „Alliage“ im Französischen „Verschmelzung“.

 

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