Der Strenge, der Tiefsinnige, der Aufrichtige inspirierte Zeitgenossen und Nachfahren, Dichter und Filmemacher. Beethoven ist ein deutscher Held, steht an der Seite von Goethe, Schiller und Bach. Seine Schöpfungen sind deutsches Kulturerbe und kulturelles Erbe der Menschheit. Deshalb feiert die Nation im Jahr 2020 „ihren“ Beethoven. Die Heldenverehrung, die ihm schon zu seiner Zeit entgegenschlug, gilt nicht nur seiner Musik.

Beethoven, der Denker, der Visionär und Idealist, ist es, den der KlassikSommer in den Mittelpunkt stellt. Schillers „Ode an die Freude“ jubelt im letzten Satz der neunten Sinfonie ihr „Freude, schöner Götterfunke“ und erwartet eine Zukunft, in der alle Menschen in Brüderlichkeit vereint sind. Weihnachten 1989, nach dem Fall der Berliner Mauer, dichtete Leonard Bernstein die Hymne um in „Freiheit, schöner Götterfunken“. Freiheit ist es auch, die Beethoven im Fidelio, seiner einzigen Oper, postuliert.

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Ungebrochen war Beethovens Erwartung, dass die Menschheit in eine Zukunft steuert, die von den Idealen der Vernunft, der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit geprägt ist, die den Einzelnen von religiösen und politischen Fesseln befreit. Dieser soziale und politische Fortschrittsglaube ist heute nicht mehr ungebrochen.

Zwar steht die „Liberty“ in New York noch immer als Symbol für eine freiheitliche Gesellschaft. Sind noch immer die freiheitlichen Verfassungen Europas, die in der Zeit Beethovens ihre Wurzeln haben, Grundlage des Lebens in der westlichen Welt. Doch der Glaube an die fortschreitende Entwicklung zum Freieren, Gerechteren, Besseren bekommt Risse. Da scheint es angebracht, sich auf die Ideale der Beethoven-Ära zu besinnen.

„Freiheit“ ist ein Grundthema der Musik, spiegelt sich etwa im Aufbegehren vieler Musiker von heute gegen die starren Grenzen musikalischer Genres, wie es die „Erlkings“ mit ihren Schubert-Adaptionen tun. Zeigt sich z. B. auch in der Neuorientierung von Thomas Quasthoff, der sich eine neue künstlerische Identität als Jazz-Sänger schuf. Freiheit ist künstlerisch, ist Menschheitsideal, ist individuell. Und eine der Grundfragen menschlichen Daseins, wie sie der KlassikSommer mit den Themen „Sehnsucht Heimat“ und „Weltenlauf“ bereits in früheren Jahren beleuchtet hat.

Denn heute wie zu Beethovens Zeiten ist Musik ein Schritt auf dem Weg in eine bessere Zukunft.

Ihr KlassikSommer-Team

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Samstag, 06. Juni 2020, 19.30 Uhr, Alfred-Fischer-Halle

Das Lied der Brüderlichkeit

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Dienstag, 09. Juni 2020, 19.30 Uhr, Sparkasse Hamm, Hauptstelle

What a wonderful world

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Donnerstag, 11 Juni 2020, 10.00 Uhr, Gut Kump (Silo)

Sprechen wir über Beethoven!

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Sonntag, 14. Juni 2020, 19.30 Uhr, Lokschuppen Zeche Westfalen

Der alte Mann und das Meer

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Donnerstag, 18. Juni 2020, 19.30 Uhr, Gut Drechen

Mozart unter Freunden

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Samstag, 20. Juni 2020, 19.30 Uhr, Alfred-Fischer-Halle

Fidelio – Alles Freyheit?

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Dienstag, 23. Juni 2020, 19.30 Uhr, Gut Kump

Mozart ’20 – zwischen Vorgänger und Nachfolger

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Mittwoch, 24.06.2020, 19.30 Uhr, Gut Kump

Meeting Friends

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Sonntag, 28. Juni 2020, 19.30 Uhr, Audi-Potthoff-Hangar

Finest Blend

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Sonntag, 05.07.2020, 19.30 Uhr, Schloss Heessen, Rosengarten

Fado – Stimmung in Moll

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Dienstag, 14. Juli 2020, 19.30 Uhr, Schloss Oberwerries

Sechs im Bann des Tango-Königs

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Donnerstag, 16. Juli 2020, 19.30 Uhr, Volksbank, Mitgliederoase

Schubert reloaded

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Samstag, 18. Juli 2020, 20.00 Uhr, St. Stephanus Heessen

Requiem for a Pink Moon

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Montag, 22.06.2020, 12.00 bis 18.00 Uhr, Musikschule Hamm,

Meisterkurs Klavier mit Matthias Kirschnereit

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KlassikSommer 2020

Große Freyheit – Beethoven unter Freunden

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KlassikSommer 2020

Kleine Freyheit – Freistil

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